„Die
Frage schmerzt wie ein Gang über zerbrochenes Glas und hallt wie ein
Bronzegong in einem riesigen leeren Raum: Ist das alles? Soll das mein
Leben gewesen sein?“
Der Rote Faden
beschäftigt sich mit den wesentlichen Anteilen, Fähigkeiten, Träumen
und Aufgaben, die Teil des Selbst sind, aber auf dem persönlichen
Lebensweg zurückgelassen, verschüttet, begraben
oder weggesperrt wurden. Es ist kein Wunder, dass bei soviel ungelebtem
Leben und beschnittenem Potential die
Lebendigkeit auf der Strecke bleibt, man sich selbst ausgebrannt und
leer fühlt und die Lebenslust auf dem Zahnfleisch
kriecht.
Der
Rote Faden der in jedem angelegten
Lebensaufgabe ist aus den Händen geglitten, nicht mehr greifbar, nicht
mehr spürbar und vor allem für einen selbst nicht mehr sichtbar. Mit
dem –
scheinbaren - Verlust eines der essentiellen Teile des
Selbst, des roten Lebensfadens, geht auch der Sinn verloren und alles,
was
das Leben erst lebenswert macht: inklusive der Freude und des Lachens.
Hilfestellungen,
den
Roten Faden wieder aufzunehmen, kommen aus
unserem innersten Wesenskern. Ob nun Verstand und Seele mit bohrenden
Fragen, tiefer Traurigkeit oder um sich schlagender Wut die Hauptrolle
als Wegweiser einnehmen, oder ob der Körper über
Krankheitserscheinungen
die (oft Lebens-)Notwendigkeit einer Richtungsänderung anzeigt – die
Botschaft
ist immer die gleiche und immer positiv, denn sie führt, wenn man auf
sie hört und ihr folgt, zum Wasser des
Lebens.
Gruppenseminar ab 6 TN.
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